Welche Aspekte sind in Bezug auf Atemschutzmasken zu beachten?

Die Gesundheitsbehörden geben Empfehlungen, welche Schutzmaske wofür geeignet ist. Dazu gehören vor allem die WHO (Weltgesundheitsorganisation der UNO) und das Robert Koch-Institut in Deutschland. Generell wird zwischen zwei Arten von Masken unterschieden. Die OP-Maske und der Atemschutzmaske weisen jeweils verschiedene Merkmale auf. Erstere (MNS oder Mund-Nasen-Schutz) dient dazu, die Patienten vor Infektionen des Trägers zu schützen. Die Atemschutzmaske hingegen schützt den Träger davor, sich mit Keimen, vor allem Viren, anzustecken. Derzeit ist die Bezeichnung Gesichtsmaske, Maske oder Mund-Nasen-Schutz in Verwendung.

Die Maske muss leicht zu reinigen und zu handhaben sein sowie für jeden jeweiligen Zweck ausreichend Schutz bieten. Zum Schutz gegen Mikroorganismen eignen sich Masken mit Partikelfilter. FFP-Masken gehören zu dieser Gruppe von Masken. Dabei handelt es sich um partikelfilternde Halbmasken (FFP = filtering face piece). Hier wird zwischen FFP1, FFP2 und FFP3 verifiziert. Die Schutzmaske ffp3 filtert radioaktive, krebserregende und giftige Partikel. Sie besitzt also die höchste Schutzklasse dieser Gruppe. Sie filtert also 98 % dieser Partikel. Der Mundschutz ffp3 kommt vor allem in Laboren, in denen mit Bakterien und Viren gearbeitet wird, zur Anwendung. Eine weitere Verwendung ist in der Holzindustrie, da hier sehr feine Späne in der Atemluft verteilt sind. Die Schutzmaske ffp3 ist für eine Arbeitsschicht bestimmt. Partikelfilternde Masken haben je nach Hersteller eine Haltbarkeit von fünf bis zehn Jahren ab dem Herstellungsdatum. Darüber hinaus gibt es noch Masken mit der Bezeichnung „FFP3 R“. Das bedeutet, dass der Mundschutz ffp3 wiederverwendbar ist.

Wichtige Fragen zur FFP Maske!

Diese Masken werden nach der EN 149 geprüft. Sie sind daher nach europäischen Standards und Kriterien hergestellt und geprüft. Die geprüfte Maske muss daher einen diesbezüglichen Hinweis inklusive der betreffenden Schutzklasse, nämlich FFP1, FFP2 oder FFP3 sowie das CE-Zeichen mit der 4-stelligen Nummer tragen. Das CE-Zeichen weist darauf hin, dass diese Maske als für den europäischen Wirtschaftsraum tauglich angesehen wurde und darf somit in Europa verkauft werden. FFP-Masken können so lange getragen werden, bis sie beschädigt oder schmutzig sind.

Die Wirksamkeit der Maske ist nur dann gegeben, wenn sie zweckgemäß nach beiliegender Gebrauchsanweisung verwendet wird. Vor dem Aufsetzen sollten Hände und Gesicht gründlich mit Wasser und Seife gewaschen werden. Die Hände können auch mit einem Desinfektionsmittel gereinigt werden. Die Maske muss Mund und Nase vollständig bedecken. Schutzmasken sollen prinzipiell nur in einem gefahrenfreien Bereich abgenommen und in einen verschließbaren Behälter gegeben werden. Danach ist eine nochmalige Reinigung des Gesichts sowie der Hände mit Wasser und Seife notwendig. Masken sollen nicht gegen die Bestimmungen verwendet werden. Darüber hinaus ist es nicht anzuraten, diese mit anderen Personen zu teilen.

Diese Maske ist nicht für den mehrfachen Gebrauch vorgesehen, außer es handelt sich um eine, die mit FFP3 R bezeichnet ist. Dennoch gilt, wird die Maske wiederverwendet, sollte sie mit Wasser und Seife gründlich gewaschen oder mit Desinfektionsmittel behandelt werden. Das bietet zumindest einen gewissen Schutz. Bei spezifischen Fragen sollte die nächste Gesundheitsbehörde, der Arzt oder Apotheker sowie der Hersteller kontaktiert werden. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig fragen!

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