Finanzcrash: Ist Bitcoin eine Alternative?

Kryptowährungen sind in aller Munde. Allen voran der Bitcoin, der bereits des Öfteren mit seinen rasanten und scheinbar unvorhersehbaren Kursen für Aufsehen sorgte. Doch was ist eine Kryptowährung überhaupt, wie können ihre Besitzer mit dieser bezahlen? Ist das Handeln mit Bitcoins lukrativ und sicher? Wie steht es um die Anlageoptionen mit Bitcoins, die insbesondere in Zeiten drohender wirtschaftlicher Krisen von vielen Experten konträr diskutiert werden? Wir bringen Licht ins Dunkle.

Kryptowährungen: Unabhängig von internationalen Banken


Bei dem Bitcoin handelt es sich um eine virtuelle Währung, die keiner Regulierung durch Banken unterliegt. Erzeugt am Rechner durch sogenanntes Mining werden die Coins in Software- oder Hardwarewallets aufbewahrt. Softwarewallets können mit wenigen Klicks und bei vielen Anbietern kostenlos online eröffnet werden. Dabei verfügt jeder Besitzer einer Wallet für Kryptowährungen über eine Wallet-ID, die mit einer Kontonummer vergleichbar ist. Wie auch echtes Geld, so können auch Bitcoins und Co. empfangen und versendet werden – und das bisweilen sogar anonym.

Das Bezahlen mit Bitcoins bzw. Satoshis, der kleineren Untereinheit des Bitcoins, ist in Deutschland und Europa noch nicht wirklich salonfähig. Obgleich es in anderen Ländern bereits die Technik und erste Bestrebungen gibt, um auch mit dem virtuellen Geld schnell und einfach im Einzelhandel zu bezahlen, herrscht in Europa noch immer großes Zögern. Der Grund: Der Kurs des Bitcoins ist schwankend und bislang wenig verlässlich prognostizierbar.

Dass das Thema der Kryptowährungen deshalb für viele uninteressant wäre, ist aber weit gefehlt. Im Gegenteil: Die Unabhängigkeit der Währung von internationalen Banken macht das Kryptogelds insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Krisen und Unsicherheiten für viele Anleger zu einer interessanten Anlageoption. Andere Finanzexperten raten hingegen ausdrücklich ab, größere Summen in Kryptowährungen zu investieren. Die Investition sei hochspekulativ, da der Kurs, eigenen, kaum vorhersehbaren Gesetzmäßigkeiten folge.

Schwankungen von mehr als 2000 Euro in wenigen Stunden


Während die einen bereits hohe Summen durch ihre Investitionen in Bitcoins verloren haben, sind andere innerhalb von wenigen Minuten reich geworden. Erst im Oktober 2019 sorgte die Mitteilung des Facebook Chefs Mark Zuckerberg, den Start der virtuellen Währung Libra zu verschieben, für einen schlagartigen Einbruch des Bitcoin-Kurses.

Wer den Zeitpunkt allerdings günstig für eine Neuinvestition zu nutzen wusste, konnte in wenigen Minuten hohe Summe gewinnen. Denn die Gegenregulation des Kurses ließ nicht lange auf sich warten: In nur wenigen Stunden erholte sich der Kurs und kletterte um mehr als 2000 Euro nach oben. Das Beispiel zeigt: Eine Vorhersage des Kurses ist aufgrund der Abhängigkeit der Kursentwicklungen von zahlreichen Faktoren nahezu unmöglich.

Lohnt sich der Bitcoin als langfristige Anlage?


Während einige Experten großes Potential für Anlagen in Kryptowährungen sehen, raten andere Experten von einer Investition höherer Summen ab. Die Meinungen sind also gespalten.

Einige Internetangebote habe mittels eines speziellen Bitcoins Codes Möglichkeit geschaffen, die Entwicklung des Kurses zu einer hohen Wahrscheinlichkeit zu prognostizieren. Wer zum Beispiel mit Bitcoin Future Erfahrungen macht, der kann sich – so verspricht es der Anbieter – auf die Kalkulationen und Prognosen von Experten verlassen und die Wahrscheinlichkeit für Gewinne erhöhen. Doch auch die Bitcoin Future Erfahrungen sind natürlich nicht ausschließlich positiv:

Da es kaum möglich ist, alle Faktoren verlässlich in die Prognosen und Berechnungen zu integrieren, können natürlich auch Nutzer derartiger Angebote zu jeder Zeit Verluste machen. Wer – sei es mit oder ohne Angebote, die mit einem Bitcoin Code arbeiten – mit der Anlageoption Bitcoin Erfahrungen möchte, sollte zunächst ein Demokonto bei einem Broker eröffnen und ausschließlich Summen investieren, auf die er oder sie nicht angewiesen ist.

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