Da guckt der Hamster: Laufräder gibt es auch für Katzen

Sport für Katzen

Viele Tierhalter kennen das Laufrad sicherlich nur für den Hamster und andere Kleintiere, aber es gibt auch das Katzenlaufrad. Katzen werden meist als sogenannte Kuscheltiere gehalten, was aber nicht wirklich ihrem Naturell entspricht. Auch Katzen brauchen einen gewissen Auslauf. Hat man eine reine Wohnungskatze, dann ist das Katzenlaufrad genau das Richtige für den kleinen Stubentiger. Er kann entspannt seine Runden drehen und gerät nicht Gefahr durch Verkehr oder sonstiges.

Verhaltensstörungen bei der Katze durch Langeweile

Sind Katzen nicht ausgelastet und beginnen sich zu langweilen, dann sind Verhaltensstörungen bei dem Haustier nicht weit entfernt. Verhaltensstörungen können sich auf verschiedene Art und Weise zeigen. Nicht selten beginnen Katzen entweder die Möbel und Tapeten zu zerkratzen oder was eindeutig schlimmer ist, in der Wohnung zu markieren. Diesem Übel kann man ganz einfach entgegenwirken, indem man sich für ein spezielles Laufrad für Katzen entscheidet. Die Katze kann sich ausreichend nach Lust und Laune bewegen und es wird ihr permanent Abwechslung geboten. Durch das Laufen im Laufrad kann auch der Jagdinstinkt der Katze ausgelebt werden, denn man kann zusätzlich dafür sorgen, dass sie das Gefühl bekommt etwas zu jagen.

Wie sollte das ideale Laufrad für Katzen aussehen?


Schaut man sich auf dem markt um, wird man auf viele unterschiedliche Modelle treffen. Das Laufrad sollte aus Holz, Holz oder Kunststoff sein und mit einem Belag aus Gummi, Filz oder Teppich ausgelegt sein. In jedem Fall muss der Innenbelag rutschfest sein, sodass die Katze sich nicht verletzen kann, weil sie eventuell abrutscht. Entscheidet man sich für ein grobes Material, wie zum Beispiel Sisal, kann dies dafür sorgen, dass sich die Katze beim Laufen auch gleich die Krallen abnutzt, was wiederum ihrem Naturell entspricht. Jedes der genannten Materialien hat seine Vor- und Nachteile und kann vom Katzenhalter nach Vorlieben der Katze gewählt werden. Das Laufrad sollte zudem mindestens einen Durchmesser von 1 Meter, besser noch bis zu 1,80 Meter haben, damit die Katze ausreichend Bewegung findet, ansonsten wäre auch die Verletzungsgefahr für das Tier zu groß. Beim Aufstellen des Bewegungsspielzeugs für die Katze muss zwingend darauf geachtet werden, dass es einen festen und sicheren Stand hat. Egal wie aktiv die Katze sich darin austobt, das Laufrad darf auf keinen Fall anfangen zu kippen oder gar umzufallen. Dies würde die Katze nicht nur erschrecken, sondern im schlimmsten Fall auch verletzen. Die folge wäre dann, dass die Katze ihr neues Spielzeug meidet. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Innenfläche des Laufrades geschlossen ist im Gegensatz zum Laufrad für Kleintiere. Hier findet man meist Leitern und dergleichen, was jedoch höchst gefährlich für die Katze wäre. Des Weiteren sollte sich das Laufrad leicht reinigen lassen. Viele Katzenhalter schwören daher auf einen Gummibelag, weil sich an anderen Materialien sehr leicht und schnell die Katzenhaare festsitzen, was nicht nur unschön aussieht, sondern auch unhygienisch ist. Das Laufrad eignet sich sehr gut für und jung agile Tiere, die fit genug sind, sich darin zu bewegen.

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